Zeit 1992
Zeit

Schau die Berge, sieh nur seht!
Die alten stummen Zeugen.
Wie schnell die Zeit vergeht, verweht,
Auch sie müssen sich beugen.

Und sei der Fels fester als fest,
Der stete Wind wird ihn zernagen.
Zermalmt ihn sanft zu jenem Rest,
Den wir als Staub dann mit uns tragen.

So schritt die Zeit voran, voran
Und keiner kann sie halten
Und’s auch der Mensch nicht ändern kann
Ihr harter Wind gräbt seine Falten.

So stehen fest im Joch der Zeit
Die Wesen und die Dinge
Und keiner sich von ihm befreit,
Weil es sonst nicht mehr weiter ginge.